SEO-Ranking Faktoren – Welche TOP 5 sind für die erfolgreiche Webseite notwendig?

Wer eine Webseite im Internet hat, sollte die Frage beantworten können:  “Welches Ziel will ich auf meiner Webseite erreichen?” Das ist die Kernfrage, die ich auf jeder meiner Seite beantworten sollte. Vier Antworten sind möglich:

  1. Ich möchte den User zum Handeln bewegen.
  2. Ich möchte den User informieren.
  3. Ich möchte den User von mir begeistern.
  4. Ich möchte mit dieser Seite die interne Linkstruktur unterstützen.

Für jedes Ziel ist ein etwas anderer Aufbau der Webseite erforderlich. Um die Übersicht dazu zu erleichtern, denn natürlich sind Mischformen möglich, werde ich bei bei der Betrachtung immer nur von einem Ziel ausgehen.

Werfen wir nun einen Blick auf die fünf wichtigsten SEO-Faktoren, die die Sichtbarkeit erhöhen.

1. Social Media

Nach einem Zitat von Matt Cutts von Google deutet alles daraufhin, dass der Social Media-Bereich auch in den kommenden Jahren die Herausforderung bleibt: „Langfristig arbeiten wir vermehrt an der Nutzung von sozialen Signalen.“
Dies wird bestärkt von der Studie zu den SEO Ranking Faktoren für 2013 von Searchmetrics (einem der führenden Anbieter für SEO Analyse-Software). Danach gehören Social Signals aus Facebook, Twitter und Google Plus heute zu den wichtigsten Ranking-Faktoren in der Suchmaschinenoptimierung. Social Media Kampagnen, wenn sie strategisch gut durchdacht sind und den User erfreuen, liefern Traffic auf die Webseite. Darüber hinaus wirkt es sich positiv auf das Userverhalten aus. Davon profitieren alle Seiten. Überlege einmal, welcher Social Media Kanal für Deine Webseite nützlich wäre und nutze ihn. Für wichtig halte ich, dass Du Dein Social Media pflegst. Social media lebt vom Austausch mit anderen.Ein lebloses Profil wird keine User ansprechen und keinen Traffic erzeugen. Facebook, Twitter und Google+ sollten das Mindeste im Social Media Marketing sein.

Benutzt Du diese oder hast Du noch weitere zur Empfehlung?

2. Personalisierte Suchergebnisse werden zunehmend als SEO-Ranking Faktor betrachtet

Mit Google+ hat Google ein Pendant zu Facebook geschaffen. Google-User, die sich einloggen werden mit personalisierten Suchergebnissen versorgt, denn Google möchte seinen Usern die besten Ergebnisse liefern. So passgenau wie möglich. Google hält sich dabei an das personalisierte Suchverhalten seiner User. Hier zahlt es sich aus, wenn die Energie in ein gut gepflegtes Google+-Profil einfließt. Starke Google+-Profile, die bei Freunden und Followern gezeigt werden, können sich auch als Meinungsführer zu relevanten Themen durchsetzen. Dabei wird der eigene Content mit dem Profilbild verbunden. Das Ergebnis ist mehr Aufmerksamkeit und damit verbunden eine bessere Platzierung in den Google Ergebnissen.

Kümmere Dich also um deinen Google+-Account. Er wird zukünftig mehr Relevanz als SEO-Ranking Faktor bekommen.

3. Webseiten und Nutzerführung als SEO-Ranking Faktoren

Kommen wir nun zur Webseite. Ein Grundgedanke, den jeder selbst an sich feststellen kann. Wir wollen schnell zum Ziel kommen. Für die Webseite bedeutet das, dass wir gerne schnell auf einen Blick erfassen, ob die Seite eine Antwort auf unseren Wunsch liefert oder nicht. Je klarer und einfacher die Seitenstruktur aufgebaut ist, desto leichter steigen die Besucher tiefer in die Webseite ein. Für jede Seite gilt das gleiche Prinzip: klar, logisch und einfach. Denke einfach immer daran, wie schön der erste Kuss sein kann: KISS steht für Keep it short and simple.

Die Nutzerführung sollte wie ein Trichter aufgebaut sein. Während die Hauptseite den Blick eröffnet für das gesamte Angebot der Webseite, liefern die tieferen Seiten die gezielte Handlung oder Information. Eine Ausnahme bildet die Landingpage. Hier wird der Nutzer direkt so geführt, das er direkt eine Handlung ausführen soll. Landing Pages bieten immer nur eine Funktionsrichtung.

Ein klare Seitenstruktur erleichtert dem Besucher die Usability sorgt dafür, dass der Besucher sich in die Seite vertieft. Auch die Google-Crawler beachten den Seitenaufbau und belohnen gut strukturierte Seiten mit einer besseren Positionierung in der SERPs. Damit ist die Seitenstruktur ein SEO-Ranking Faktor.

Eine regelmäßige Auswertung der Nutzerdaten (z.B. Google Analytics) zeigt zusätzlich die Wege des Besuchers und ermöglicht eine zielgerichtete Verbesserung der Webseite. Dieses spiegelt sich dann als SEO-Ranking Faktor im Ergebnis wieder. Beschäftige Dich regelmäßig mit Deinen Tracking-Daten. Tust Du das noch nicht, dann solltest Du damit anfangen.

4. Link Aufbau und/oder Link Köder

Warum braucht eine Webseite überhaupt Links? Diese Frage ist durchaus berechtigt. Mancher sagt sich, meine Informationen sind so toll, da kommen die von ganz allein. Das ist der Trugschluss im Internet. Weil eben die User überhaupt keine Kenntnis von der Webseite und deren Inhalten bekommen. Wir registrieren es gar nicht. Hier ist es so wie im richtigen Leben: Links auch Backlinks genannt sind das Vitamin-B für jede Webseite: Verweise von anderen Websites auf die eigene, wirken wie Empfehlungen im realen Leben. Je mehr Backlinks eine Website erhält, desto eher traut Google dieser Seite einen hohen Stellenwert zu. Ich unterscheide zwei Formen von Links – Backlink und Link Köder. Der klassische Backlink wird manuell erzeugt. Er ist nach wie vor ein wichtiger Baustein im Link Building. Hier ist allerdings sehr darauf zu achten, dass die Quellen natürlichen Ursprungs sind. Eine Seite, die nur Backlinks von Seiten mit sehr hohen PageRanks hat ist genauso unnatürlich wie eine Seite, die massenhaft Links von Seiten mit PangeRank 0 hat. Im ersten Fall wird unterstellt, dass die Links unnatürlich entstanden sind – also gekauft sind, im zweiten Fall unterstellt Google der Seite, dass sie ein Spam ist. Beide Seiten sind für die Positionierung schädlich. Die goldene Mitte ist hier der Königsweg.

Der Link Köder richtet sich an die Community. Diese wird in den Link-Aufbau einbezogen. Dazu werden Inhalte wie Whitepaper, Pressemitteilungen, Infografiken, Videos etc. so aufbereitet, dass sie sich über soziale Media verteilen lassen. Darüber hinaus findet die Streuung über Facebook, Twitter und Google Plus als begleitende Maßnahmen statt. Die Kombination von Backlinks und Link Köder verringert die Gefahr des unnatürlichen Link Buildings und lässt für Google das Linkprofil sehr natürlich aussehen. Selbstverständlich gilt auch hier als Faustregel: Kümmere Dich um Deine Webseite so wie Du Dich auch um Dein Büro kümmerst. Je selbstverständlicher das SEO Ranking betrieben wird, desto natürlicher wächst es. SEO ist kein 100m- Sprint, sondern ein Marathon. Dafür braucht es Ausdauer und Disziplin.

5. Content is King for ever, ever, ever…

Ja, ja, ja – auch wenn es nervt. SEO- Ranking Faktor Nummer 1 ist und bleibt der Content. Betonen kann ich es nicht oft genug. Content, Content, Content. Wenn man sich Webseiten mal anschaut, dann wird klar, dass es immer noch nicht überall angekommen ist.

Bevor der Content erstellt werden kann, ist auch hier vorab zu klären:

  1. Was ist mein Produkt?
  2. Was suchen meine Besucher / Kunden?

Hierzu habe ich einen ausführlichen Text geschrieben: „der Weg des Keywords“ beschreibt gut, wie ich den richtigen Content finde.

Über den Content entscheidet sich auch ob meine Besucher bleiben oder ob Sie gleich weiterziehen. Je interessanter und/oder unterhaltsamer mein Content ist, desto länger bleiben sie auf meiner Webseite. Mit jeder Sekunde länger steigt die Chance, dass der Besucher Kontatk mit mir aufnimmt. Oder einen Download vollzieht. Oder seine Kontaktdaten zurücklässt.

Texte, Bilder, Videos, Grafiken – eine gelungene Mischung aus allem sollte eine Webseite aufzeigen.

Sind die richtigen Keywörter auch in Deinen Texten zu finden und wenn ja – wo?

Fazit der SEO-Ranking Faktoren:

Die SEO-Ranking Faktoren sind ein komplexes Spielfeld. Google möchte für den Web-Surfer das beste Ergebnis ausliefern. Dafür analysiert Google jede Webseite nach Social Media Anbindung, Verlinkungen, Seitenstruktur, Keywörtern und Inhalt. Diese feinen Kriterien verbindet Google zu einen geheimen Algorithmus der regelmäßig aktualisiert wird. Darüber hinaus spielt die Strategie, die jeder selbst entscheidet eine wichtige Rolle. Erfolgreiche Webseiten verbinden alle zur Verfügung stehenden Mittel zu einem Netzwerk, um das gesamte Potenzial im Online Marketing zu nutzen. Für diese Aufgabe, die mit Kreativität, Spass und Beharrlichkeit gemeistert wird, gibt es keinen generalisierten Standardweg. Doch wer seinen Weg findet und diesen konsequent geht, der wird auch von Google belohnt mit einem Platz auf Seite 1.

Weitereführende Links zum Thema: SEO-Ranking Faktoren:
die Ziele der Webseite

der Weg des Keywords

 

4 responses on “SEO-Ranking Faktoren – Welche TOP 5 sind für die erfolgreiche Webseite notwendig?

  1. we-love-webdesign

    Sehr informativer Artikel!
    Schön gegliedert, alles verständlich und aufgrund dessen kann man die für einen selbst wichtigen Informationen im Kopf behalten.
    Danke hierfür !

  2. seo-seo

    Auch wenn der Artikel schon ein bisschen älter ist, gelingt es euch, die womöglich wichtigsten Faktoren für ein gutes Ranking kurz und auf den Punkt zu beschreiben. Als kleine Anmerkung würde ich zur Aktualisierung noch ergänzen, das auch die technischen Voraussetzungen der Seite, bspw. ob sie responsiv ist oder nicht, eine Rolle beim Ranking spielen.

  3. Olaf Stichtenoth

    Ein nicht zu unterschätzenden Rankingfaktor ist auch das Content Management System, welche ich einsetze. So bieten z.B. WordPress und TYPO3 sehr gute Möglichkeiten meine Seiten aus SEO Sicht vernünftig darzustellen.

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